Tödliche Gefahr
Zehntausende Menschen sterben jährlich auf europäischen Straßen – darunter viel zu viele Kinder.
Sie töten. Sie vergiften. Sie verlärmen. Sie versiegeln. Sie isolieren. Hier sind 12 gute Gründe, warum unsere Städte ohne sie besser dran wären – und 2 ehrliche Ausnahmen, wo sie noch gebraucht werden.
Zehntausende Menschen sterben jährlich auf europäischen Straßen – darunter viel zu viele Kinder.
Feinstaub und giftige Abgase dringen tief in die Lungen ein und schädigen unsere Gesundheit und das Klima.
Permanenter Verkehrslärm bedeutet Dauerstress, führt zu Schlafmangel und erhöht das Herzinfarkt-Risiko.
Der massive Reifenabrieb ist eine der Hauptursachen für Mikroplastik in unseren Meeren und Gewässern.
Stau, Drängler und die ewige Suche nach Parkplätzen führen täglich zu Frustration, Stress und Aggression.
Stundenlanges Sitzen im Auto bedeutet verlorene Lebenszeit, die zu Unsportlichkeit und Haltungsschäden führt.
Massiver Rohstoffabbau schädigt die Umwelt – sowohl für Verbrenner als auch für neue E-Auto-Batterien.
Der enorme Ölbedarf stützt weltweit autoritäre Regime und finanziert indirekt Kriege und Konflikte.
Anschaffung, Wertverlust, Sprit und Reparaturen machen das Auto zu einer extrem teuren Mobilitätsform.
Riesige Flächen werden für Straßen und Parkplätze zubetoniert, statt Platz für kühlendes Stadtgrün zu lassen.
Autos heizen durch CO₂-Emissionen das weltweite Klima auf und zwingen Millionen Menschen zur Flucht.
Breite Straßen zerschneiden Viertel und verhindern soziale Interaktion sowie Nachbarschaftshilfe.
Eine Stadt, die für Autos gebaut ist,
ist eine Stadt, die gegen Menschen gebaut ist.
Wir sind nicht ideologisch. Es gibt klare Fälle, in denen das Auto seine Berechtigung hat. Genau für diese sollten Straßen frei bleiben – nicht für den Pendelverkehr.
Für Handwerk, Gewerbe oder Umzüge müssen schwere Werkzeuge und Güter direkt zum Zielort transportiert werden.
Wer nachts oder zu Randzeiten arbeitet, wenn Busse und Bahnen kaum fahren, ist auf die Zuverlässigkeit des Autos angewiesen.
Spielende Kinder auf der Straße. Bäume statt Parkplätze. Cafés statt Stau. Saubere Luft. Stille. Platz für Menschen. Das ist keine Utopie – das ist eine politische Entscheidung.